In allen Naturschutzgebieten und im Vogelschutzgebiet August-Euler-Flugplatz sind Hundebesitzer das ganze Jahr über verpflichtet, Hunde angeleint zu führen. Doch auch außerhalb solcher Gebiete ist es während der Brut- und Setzzeit wichtig, Hunde an die Leine zu nehmen um Wildtiere und deren Nachwuchs zu schützen. Darauf macht jetzt Barbara Akdeniz, Sozial- und Umweltdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, aufmerksam. Ihr Appell an die Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer: „Hunde brauchen Auslauf – aber bitte halten Sie Ihr Tier an der Leine, wenigstens bis 15. Juli jenseits, wenn Sie außerhalb geschlossener Ortslagen unterwegs sind – insbesondere in Landschaftsschutzgebieten wie etwa den Eberstädter Streuobstwiesen oder dem Ost- und Westwald.“
Dort brüten Vögel und Federwild wie Ente, Fasan und Rebhuhn; aber auch die mittlerweile sehr selten gewordenen Kiebitze gibt es auf Darmstädter Gemarkung. Rehe und Hasen ziehen zur Zeit ihre Jungen auf. Das Ausbrüten und Setzen findet dabei sehr häufig in Bodennähe entlang von Wegen und Gräben, Hecken und Gebüsch, vor allem aber auch auf Wiesen und Äckern statt. Während dieser Zeit benötigen Wildtiere besonderen Schutz und Ruhe. Störungen können dazu führen, dass der Nachwuchs nicht mehr versorgt wird. Weiterlesen

In Naturschutzgebieten sind Hundebesitzer verpflichtet, Hunde angeleint zu führen. Doch auch außerhalb solcher Gebiete kann es geboten sein, Hunde an die Leine zu nehmen – und zwar in der sogenannten Brut- und Setzzeit. 


Der August-Euler-Flugplatz in Griesheim ist seit 2005 Eigentum der TU Darmstadt, die seitdem die Infrastruktur Zug um Zug den aktuellen Forschungsbedürfnissen anpasst. Um Platz für die verschiedenen Flugzeuge und Fahrzeuge zu schaffen, die für Forschungszwecke auf dem Flugplatz eingesetzt werden, hat die TU Darmstadt nun eine neue Lagerhalle errichtet. Die Baukosten der neuen Halle, die in sechsmonatiger Bauzeit auf der Grundplatte eines eingestürzten Hangars aus dem Jahr 1936 entstanden ist und rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche bietet, betrugen insgesamt 425.000 Euro; ein nennenswerter Beitrag stammt von der Continental AG.
Die für die Wissenschaftsstadt Darmstadt eher ungewöhnlichen Themenschwerpunkte Häfen und Flughäfen bieten die Tage der Industriekultur zwischen dem 18. und 23. August 2009.